Es werden Fotostrecken ausgezeichnet, die ein wesentliches Ereignis des Jahres oder einen wesentlichen Aspekt unseres gesellschaftlichen Lebens meisterhaft veranschaulichen. Die Fotostrecke soll von einem hohen journalistischen Verständnis zeugen und zugleich ästhetisch herausragen. Einzelbilder werden nicht angenommen, es geht dem Preis um die journalistisch-erzählerische und facettenreiche Umsetzung relevanter Inhalte. Es wird die engagierte Arbeit von professionellen Fotograf:innen gewürdigt, die mit großartigen Bildern eine interessante Geschichte erzählen.
Es können Arbeiten zu Themen aus aller Welt eingereicht werden, die im Laufe des Jahres 2025 in einem journalistischen deutschsprachigen Medium (Zeitung, Zeitschrift, Website) veröffentlicht wurden. Die Einreichungen werden nur online (via Picter) entgegengenommen unter www.stern.de/sternpreis.
Technische Anforderungen und Hinweise
Zugelassen sind nur Geschichten, von denen mindestens fünf Fotos in einer zusammenhängenden Geschichte veröffentlicht wurden, und zwar in einem Magazin, einer Wochenzeitung, Tageszeitung oder auf einer journalistischen Website. Alle Fotos aus dem Layout der Veröffentlichung in Print oder online müssen eingereicht werden. Zusätzlich können auch bis zu 15 nicht veröffentlichte Bilder eingereicht werden, die zur Geschichte gehören. Bei Projekten, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, dürfen die ältesten Bilder maximal vor zwei Kalenderjahren gemacht worden sein.
Alle Bilder müssen im Format .jpg in einer Größe von 300 dpi bei 3000 px langer Kante eingereicht werden.
Bei Print-Beiträgen ist ein PDF des Layouts der veröffentlichten Geschichte beizufügen, bei Online-Veröffentlichungen ein PDF sowie der Link zur Geschichte. Für Geschichten, die hinter einer Paywall veröffentlicht wurden, muss entweder ein PDF oder ein kostenloser Zugang für alle Juror:innen mitgesendet werden (mindestens gültig bis August 2026).
Kriterien
Alle Fotos müssen mit genauen Bildunterschriften und Beschreibungen in deutscher Sprache versehen sein. Bilder dürfen nicht durch Nachstellen oder Inszenieren von Ereignissen in die Irre führen.
In bestimmten Fällen können Nachstellungen oder Inszenierungen akzeptabel sein. Dann muss aber dieser direkte Einfluss auf die
Szene, wie z. B. Nachstellungen oder gestellte Porträts, in den Bildunterschriften erwähnt werden.
Eingereichte Fotos dürfen in Ausschnitt, Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Sättigung (auch bis zur Konvertierung in S/W) bearbeitet werden. Es gilt aber die strikte Regel: „Don’t move any pixel.“ Das Hinzufügen von Bildinformationen (Montage von mehreren Bildern oder Bildteilen) oder das Entfernen von Bildinhalten (Retusche von unliebsamen Bildteilen) ist nicht zulässig. Für eine Bearbeitung nach diesen Kriterien ist auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz als Tool zulässig.
Der Einsatz von generativer künstlicher Intelligenz ist bei allen Motiven, die für den Preis eingereicht werden, nicht erlaubt/ausgeschlossen.
Die Jury behält sich außerdem vor, von Bildern, die auf der Shortlist stehen, Raw-Daten der Fotografen anzufordern und zu sichten. Bildmanipulationen, wie die Entfernung von Objekten oder exzessive Bildbearbeitung während der Postproduktion, sind zu unterlassen.